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09.11.2009 - Sanierung des Atriums im Märkischen Gymnasium ist abgelehnt. Die Zukunft als Ort der Zusammenkunft in Schwelm ist ungewiss.

Gegen das Votum der CDU-Fraktion, sprachen sich SPD, FDP, Grüne, SWG, BfS und Linke in der Ratssitzung am 29. Oktober gegen die vollständige Sanierung des Atriums aus. Die Parteien lehnten einen Antrag der CDU-Ratsfraktion ab, der Investitionen von rund 400.000 Euro aus den Konjunkturmitteln des Bundes zur Nutzbarmachung des Atriums vorsahen.

 

 

flueshoeh_bild „Mit dieser Ablehnung verspielt der Rat der Stadt die einmalige wie auch die letzte Chance, dass für das Gymnasium wichtige Atrium für schulische Zwecke, aber auch für die Vereine und alle Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt wieder nutzbar zu machen. Die Anpassung der neuen Mensa für große Veranstaltungen mit rund 250, 300 Besuchern ist für die CDU nur die zweitbeste Lösung. Sie hat nicht die Größe des Atriums mit bis zu 490 Sitzplätzen, wird höhere Kosten als geplant erfordern und außerdem im Wettbewerb zu privaten Raumanbietern wie z. B. dem Ibach-Haus oder dem Kolpinghaus stehen." So begründete Oliver Flüshöh die Haltung der CDU-Fraktion, an ihrem Antrag zur Sanierung des Atriums festzuhalten.

 

In Schwelm fehlt es seit der Schließung des Atriums an einer große Versammlungsstätte, in der es die Möglichkeit gibt, neben den schulischen Veranstaltungen z.B. rund um die Zeugnisvergabe, Vereinen mit ihren Stiftungsfesten oder großen Chören, den Nachbarschaften mit den Heimatfestveranstaltungen u. a. wieder ein Zuhause zu geben.

 

Das wieder zu ermöglichen war Ziel des CDU Antrags.

 

Das Kuriose ist nun:

 

Für den Brandschutz müssen in jedem Fall 400.000,00 € in das Atrium investiert werden. Das es trotz dieser Summen voraussichtlich als „Brache" ungenutzt bleibt, ist diesem Beschluss des Rates zu verdanken und vielen Menschen unserer Stadt nicht vermittelbar.

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